Freude am Sport entdecken!

Hallo Ladies,

heute geht es auf meinem Blog um das Thema Sport. Ja ich weiß, “Sport ist Mord”, oder wird als Übel in Kauf genommen, damit man ein paar Pfunde abspecken kann. Genau so ging es mir auch immer. Nicht, dass ich keinen Sport mochte, aber irgendwie hab ich es dann doch nur als MUSS angesehen und nicht als etwas, was ich gerne mache. Mein Mann war auch nicht so der Sport Freak und daher haben wir gerne Ausreden gesucht und gefunden, um das Sportprogramm sausen zu lassen.

Seit knapp einem Jahr hat sich so einiges in meinem Leben verändert und ich habe angefangen Sport und Bewegung mit anderen Augen zu sehen. Es bringt mir heute richtig Spaß und nicht nur das, ich merke auch immer wieder, wie gut es mir tut. Wenn ich mehrere Tage nicht zum Sport gehe, bekomme ich richtig miese Laune. Ich fange an, mich zu Hause einzumummeln und werde grummelig. Am Anfang dachte ich noch an einen Zufall, aber ich hatte jetzt fast ein Jahr Zeit, mich besser zu beobachten und kann ganz genau sagen, dass es auf jeden Fall mit dem Sport zusammen hängt.

Das Universiätsklinikum Ulm hat bei einer Studie mit ca. 80 Personen herausgefunden, dass Sport nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn trainiert. Festgestellt wurde auch, dass es die Stimmung aufhellt.

Durch Joggen, Turnen oder Radfahren werden Reize schneller und effektiver verarbeitet. Außerdem gleicht sporttreiben genetisch bedingte Nachteile beim Abbau von Dopamin aus. Der Dopaminspiegel ist ein Maß für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Ein gutes Ergebnis dieser Studie: es funktioniert bei allen, ob groß, klein, dick oder dünn!

“Wer etwas will sucht nach Möglichkeiten. Wer nicht will, findet Ausreden!”

Ausreden habe ich viele gefunden. Da hatte ich keine Zeit, war zu müde, hatte Rückenschmerzen und noch viele Andere. Was ich nicht wahrhaben wollte: mit jeder Ausrede ging es mir schlechter und ich entfernte mich immer mehr von einem ausgeglichenen Leben. Natürlich war auch meine Gesundheit beeinträchtigt, denn je weniger ich mich bewegt habe, um so mehr Schmerzen kamen…die natürlich wieder die perfekte Ausrede für noch weniger Bewegung waren. Eine Spirale, die immer mehr abwärts ging.

Nun kann man sagen, “ja du hast gut reden, mit weniger Kilos fällt es einem einfach, Sport zu machen.” Klar, das will und kann ich nicht abstreiten. Es ist natürlich alles leichter mit 46 Kilo weniger, aber ich musste auch mit +46 Kilo starten, denn die Abnahme kam leider nicht über Nacht. Jeder macht so viel wie er kann und dann fängt man langsam an, das Pensum zu steigern…alles andere kommt dann ganz von allein. Früher war ich super stolz, wenn ich eine halbe Stunde schnell gehen konnte, mit etwas Training und Ausdauer wurde es dann immer besser und irgendwann konnte ich anfangen, richtig zu laufen. Genauso ist es beim Krafttraining. Erst hab ich an den Geräten gesessen und hab sie auch ohne Gewichte kaum bewegt bekommen, aber auch das hat sich stetig gesteigert.

“Wenn der gesunde Ehrgeiz wächst, schwinden die Kilos”

Wichtig ist immer, nicht zu übertreiben. Es langsam anzugehen und sich nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, was andere über einen denken. Denn die denken meist gar nicht so schlecht von einem, wie man selbst. Ich hab mich am Anfang geschämt zum Sport zu gehen, fand mich irgendwie peinlich. Ich dachte, die anderen starren mich an und denken: “was will denn die Dicke hier.” Dann habe ich aber gemerkt, dass die meisten es toll finden, wenn man sich aufrafft und etwas tut. Das merke ich auch bei meinen Instagram Posts. Die anderen feuern einen an und finden lobende Worte und das unterstützt mich jedes Mal wieder, weiter zu machen. Ich freue mich, wenn mir Freunde oder auch fremde Leute schreiben, dass sie sich inspiriert fühlen und jetzt auch wieder etwas mehr Sport in ihren Alltag integrieren. Wie gesagt, jeder wie er kann…es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Meine Lieblingübungen

Ich möchte euch gerne einige meine Lieblingsübungen zeigen. Ich mache sie, seit dem ich vor einem Jahr angefangen habe. Erst ganz langsam, damit die Muskeln erst mal aufgebaut werden und dann habe ich sie in der Schwierigkeit gesteigert. Das sind Übungen, die man sowohl im Studio als auch zu Hause machen kann. Also keine Ausreden und einfach mal versuchen…ein paar Minuten haben wir doch alle mal übrig, oder?

Übung 1

Seitliches Oberkörperbeugen mit dem “Roman Chair” helfen die Schräger Bauchmuskeln (musculus obliquus abdominis) zu stärken. Am Anfang habe ich sie natürlich ohne Gewicht gemacht, mein eigenes war da schon genug. Dann habe ich langsam angefangen, das Gewicht zu steigern. Erst mit 2,5kg und jetzt bin ich bei 10kg. Durch das Gewicht trainiere ich auch gleichzeitig meine Armmuskeln, denn ich halte es ja frei vor meinen Oberkörper. Zwei Fliegen mit einer Übung…

Zur Einstellung des Geräts: Wähle die Höhe der Standfläche so, dass deine Hüfte über das Seitenpolster hinaus ragt.

Das seitliche Oberkörperbeugen am Gerät ist eine Alternative zum seitlichen Oberkörperbeugen mit der Kurzhantel (oder Wasserflasche). Diese kann man dann auch zu Hause machen.

 

Übung 2

Sit-Ups mit Gewicht

Das ist eine Übung die gut für die Bauchmuskeln ist. Ich kombiniere sie auch gerne mit Crunches. Ist das nicht das gleiche? Nein, bei den Sit-Ups kommt der ganze Oberkörper hoch in die Sitzposition, bei den Crunches wird nur der Kopf und die Schulterpartie durch das Zusammenpressen der Bauchmuskeln nach oben bewegt. Beide Übungen sind super für die Bauchmuskeln. Ich habe angefangen mit 3x 10 Stück ohne Gewicht. Jetzt mache ich 3x 20 und hebe dabei 10kg Gewicht.

Übung 3

Beinpresse

Trainiert werden hier fast sämtliche Muskeln der Beine und zudem der Po. Im Detail sind dies die Beinstrecker und Beinbeuge sowie der große Gesäßmuskel. Mit beansprucht werden je nach Fußstellung auch die Adduktoren und die Wadenmuskulatur. Also ist diese Übung ein richtiger Allrounder. Zum Laufen brauche ich Kraft in den Beinen und die Muskeln werden gut durch diese Übung gestärkt. Wichtig ist hierbei, das die Füße in einem 90 Grad Winkel aufgestellt sind. Macht die Übung langsam und sauber…dann brennt es zwar, aber so verbrennt der Muskel noch Stunden später Kalorien… super, oder?!

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und wenn ihr mögt, dann zeige ich euch gerne noch ein paar andere Übungen. Schreibt mir einfach, was euch interessiert.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Hamburg und viel Spaß beim Sport!

 

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