Blogparade – mein lieblings ASANA

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Hallo Ladies,

heute geht es um Yoga und die dazugehörigen Asanas. Vor ein paar Wochen bin ich gefragt worden, ob ich bei dieser Blogparade mitmachen möchte…da habe ich natürlich gleich zugesagt. Yoga finde ich wirklich spannend, auch wenn ich gestehen muss, dass ich es nicht regelmäßig schaffe, Yoga Übungen zu machen. Ich gebe jedenfalls nicht auf, irgendwann habe ich den Trick raus, es täglich in meinen Alltag zu integrieren, denn Yoga tut wirklich gut. Es definiert unsere Muskulatur auf sanfte Art und Weise. Je mehr Praxis man hat, um so mehr kann man sich in die Übungen „fallen“ lassen und da kommen dann manchmal echt interessante Verrenkungen heraus. Wirklich bewundernswert!

Kaum hatte ich zugesagt, kam schon ein paar Tage später die DVD ins Haus geflattert. Ich habe mich natürlich gleich daran gemacht, die Asanas zu testen, denn ich bin ja ein sehr neugieriger Mensch.  Ich wollte sehen, welche Übungen mir auf Anhieb gut tun und bei welchen ich wohl doch noch etwas üben muss, damit ich den Benefit spüre….aber mehr dazu gleich.

Als Außenstehender könnte man ja glauben, Yoga kann doch jeder und wo liegt denn nur die Schwierigkeit? Als Anfänger merkt man dann sehr schnell, Oha! Vieles sieht einfacher aus, als es ist und irgendwie scheint das nun doch Sport zu sein, auch wenn es hier nicht um schnelle Bewegungen geht. Wenn man dann anfängt die Asanas zu üben, merkt man wie gut einem Yoga tut…also ich kann nur jedem empfehlen, es selbst mal auszuprobieren.

Wer sind Lalla & Vilas?

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Ich möchte euch erstmal Lalla und Vilas vorstellen, denn den beiden habe ich diese tolle DVD zu verdanken. Ich kannte die beiden nicht,  aber das Foto von den beiden schien mir gleich sympathisch und so versuchte ich mehr über Lalla und Vilas zu erfahren. Beide sind Anusara®-Yoga-Experten und zertifizierte Yogalehrer-Ausbilder. 2004 haben sie gemeinsam ihr erstes Yogastudio in Berlin eröffnet. Später folgte dann das parApara Yoga Ausbildungszentrum in Potsdam. In ihrem Unterricht möchten die beiden die wichtigsten Aspekte beim Praktizieren von Yoga vermitteln,  zu sehen und zu erlernen, zu was unser Köper und Geist fähig ist, wenn man ihn trainiert.

 ASANA

Als Asanas (Sanskrit, n., आसन, āsana, „der Sitz“) werden überwiegend ruhende Körperstellungen im Yoga (besonders im Hatha Yoga) bezeichnet. Wichtig bei der Ausübung ist das bewusste Hineingehen, der richtige Atem, bewusstes Halten und das bewusste Auflösen des Asana. Yoga-Asanas sollen bei ihrer Ausführung immer zwei Qualitäten enthalten: Stabilität und Wohlbefinden. Es ist sinnvoll, speziell zur Kräftigung der Muskulatur gedachte Asanas bzw. solche, die schwierigere vorbereiten, dynamisch im Atemrhythmus auszuführen. Asanas dienen nicht nur körperlicher Geschmeidigkeit und vitaler Kraft, sondern auch einer guten Körperbeherrschung. Sie sorgen für Harmonie zwischen Körper und Geist. So steht es bei Wikipedia. Besser hätte ich es aber auch nicht beschreiben können. Die Asanas kräftigen unsere Muskulatur, aber auch unseren Geist. Wenn man so langsam in eine Stellung kommt und in diese Stellung reinatmet, merkt man, wie man langsam immer mehr in die gewünschte Position kommt. Ich habe da das Gefühl, mein ganzer Körper entspannt und dehnt sich…er „fällt“ langsam in die gewünschte Endposition. Ok, wenn man Anfänger ist, kann man sich bestimmt noch nicht so wie die Profis dehnen, aber jeder geht so weit in die gewünschte Position wie er kann. Das ist das Schöne an den Asanas, jeder macht sie so wie er kann und schon nach einigen Übungen stellt sich eine Verbesserung  ein.

Aber nun zu meiner Lieblingsübung…

Hindolasana (Die Babyschaukel)

Die Babyschaukel dehnt den ganzen Unterkörper. Diese Übung tut mir zur Zeit besonders gut, denn mein Lendenbereich schmerzt und die Schmerzen ziehen bis ins Bein. Das ist nicht gerade angenehm und da ich beruflich viel Reisen muss, habe ich sehr damit zu kämpfen und kann mich nicht so auf die Genesung konzentrieren wie es wohl nötig wäre. Aber diese Übung hilft mir, mich zu dehnen und den gereizten Nerv etwas zu entlasten.

Der untere Bereich des Rückens sollte hierbei gerade sein und nicht rund gemacht werden. Wenn das nicht möglich ist, dann kann man einen Sitzblock zur Hilfe nehmen. Dann gilt es, sich einmal richtig gerade zu machen. Mir hilft da immer der Gedanke, dass ein Band an meinem Kopf befestigt ist, das mich wie bei einer Marionette nach oben zieht. Das eine Bein lege ich angewinkelt vor meinen Körper und das andere nehme ich nach oben und lege den Fuß in der gegenüberliegenden Ellenbeuge ab. Die beiden Arme umschlingen das Bein und die Hände werden ineinander verschränkt. Jetzt kann man sich langsam hin und her bewegen, als wenn man ein kleines Baby im Arm hält und es beruhigen möchte. Dabei wird das Becken geöffnet und auch die Wirbel im Rücken können sich öffnen und dehnen.

Unten ein Bild von Lalla und eins von mir. Ok, bei ihr sieht es wesentlich entspannter aus, aber da komme ich auch noch hin. Versucht es doch auch mal, mir hilft es wirklich sehr, mich in diese Position fallen zu lassen und in das Bein zu atmen. Lasst euch nicht abschrecken, weil ihr glaubt ihr seid zu dick und der Speck ist euch im Weg, das ist Quatsch. Yoga ist für jeden gut und jeder kann die Übung so ausführen wie er kann. Besser so, als gar kein Yoga und auf dem Sofa rosten.

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DVD ASANA Index 2

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Na, auch Lust bekommen ein wenig Yoga in den Tag zu integrieren? Dann kann ich euch die DVD von Lalla und Vilas nur ans Herz legen. Alle Übungen sind frei und folgen keinem starren Ablauf und jeder kann sie ausüben wie er mag. Auf dieser DVD leiten sich Lalla und Vilas abwechselnd gegenseitig an und führen sich detailliert in die Stellungen. Alle Asanas sind sehr gut erklärt und ich konnte auch als Anfänger sie gleich gut mitmachen. Ok, bei mir sieht es noch nicht so gekonnt aus, aber das wird schon noch.

Dies ist die zweite von sechs geplanten DVDs, die dann am Ende eine schöne Übersicht über die 150 wichtigsten und am häufigsten praktizierten Asanas in der westlichen Welt geben.

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