Mit Respekt glücklich durchs Leben

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Hallo Ladies,

heute geht es mal nicht um Fashion oder Beauty, sondern im weitesten Sinne um unsere Seele und das Buch Seelengeflüster von Doris Fuentes.

Das Buch handelt von der 17 jährige Ramona, die nach einem Snowboardunfall in ein künstliches Koma versetzt wird. Sie fängt an, mit ihrem autistischen Bruder in Kontakt zu treten. Sie kommunizieren auf seelischer Ebene. Es entsteht ein Dialog über Glauben, Respekt, Tod und viele Themen, mit denen wir uns im Alltag oftmals viel zu wenig beschäftigen.

Bei dieser Blogparade konnte sich jeder von uns ein Thema aussuchen. Die Themen beziehen sich auf die Kapitel und Themen im Buch. Ich habe mich für das Thema „Respekt für einen selbst“ entschieden und ein wenig gehört für mich auch das Thema  „Annehmen ist der Weg ins Glück“ dazu.

“ Aus Angst eine falsche Entscheidung zu treffen, achten wir nicht auf unser Bauchgefühl…“

Immer öfter versuchen wir, kopfgesteuert durchs Leben zu gehen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und bloß nichts falsch zu machen. Dabei wäre es manchmal doch ganz gut, inne zu halten und auf unseren Bauch zu hören. Was wollen wir wirklich? Wo soll unsere Reise hingehen? Nur zu oft ist man von der Angst getrieben, falsche Entscheidungen zu treffen. Aber warum nur? Ist es wirklich so wichtig, alles perfekt zu machen oder gar perfekt zu sein?  Ja, manchmal ertappe ich mich dabei, meine innere Stimme zum Schweigen zu bringen, denn der Kopf will entscheiden. Er nimmt sich das Recht herraus alles zu wissen. Dabei sind in meinem Kopf so viele Stimmen, aber eben oft nicht meine eigene, sondern die der Anderen: Meine Mutter, die es doch nur gut mit mir meint. Mein Vater, der sich so sehr wünscht, dass ich erfolgreich im Leben bin. Viele Stimmen von Menschen, die einen ein ganzes Leben begleiten, die ja auch wichtig für mich sind und die ich auf keinen Fall enttäuschen möchte. Aber wohin führt es mich, wenn ich meine innere Stimme nicht mehr höre?

„Wie können wir die Erde und die Natur respektieren, wenn wir uns selbst nicht wahrnehmen..“

Jeden Tag sind wir so vielen Reizen ausgesetzt, jeder will etwas von einem, wir stehen unter Druck, nicht zu versagen und sind in unserer Freizeit damit beschäftigt uns selbst zu optimieren. Entspannt man da noch? Spüren wir uns und unsere Bedürfnisse noch? Ich fühle mich manchmal ganz starr, weil so viel auf mich einprasselt, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll, und wie ich bloß meine Gedanken sortieren kann. Oft kann ich dann die von mir selbst gesetzten Ziele nicht erreichen und bleibe enttäuscht zurück. Das ist kein schönes Gefühl und genau dann frage ich mich, warum machst du das? Warum blendest du nicht mal all die Stimmen da draussen aus? Warum ist es für dich nur so wichtig  was die anderen machen würden oder denken. Höre auf dein Bauchgefühl. Respektiere deine eigene Meinung. Ja, auch wenn es vielleicht mal nicht zum Erfolg führt, denn man kann stolz seine eigene Entscheidung getroffen zu haben, Verantwortung für sein eigenes Handeln übernommen zu haben.

„Es geht um die Sorge für sich selbst.“

Im Buch wird gesagt, dass wir so erpicht darauf sind, geliebt und respektiert zu werden, dass unser Fokus immer nur nach Aussen gerichtet ist. Tja, wenn ich da so an Instagram, Facebook und Snapchat denke, gebe ich der Autorin recht. Wir sind die meiste Zeit damit beschäftigt, uns nach Aussen zu präsentieren, um gut dazustehen. Besonders als Blogger habe ich oft das Gefühl, unter Druck zu stehen. Ich poste schöne Momente, tolle Outfits und leckeres Essen, aber was dazwischen in meinem Leben passiert, wird ausgeblendet. Man will keine Schwäche, Ängste oder einen Schlabberlook zeigen. Dabei ist es so wichtig, sich ab und an auch mal nach Innen zu richten. Sich zu fragen, was einem selbst gut tut und ob das, was man tut, noch Sinn macht. Auf diese Weise bauen wir ein gesundes Selbstwertgefühl auf. Ja, wir dürfen auch mal schlecht gelaunt sein, oder nicht perfekt aussehen. Ja, wir dürfen sogar Fehler machen, denn nur aus solchen „Fehlern“ können wir lernen und Respekt für uns und andere aufbauen.

„Wenn wir lernen uns selbst zu würdigen, haben wir die Chance die Erde zu einem Paradies zu machen.“

Viele von uns denken Selbstrespekt könnte egoistisch wirken, aber dem ist nicht so. Nur wenn wir uns selbst lieben und respektieren, können wir das auch den anderen geben. Wie will man seiner Familie Liebe und Respekt entgegen bringen, wenn man beides für sich selbst nicht aufbringen kann? Ich erwische mich oft dabei, dass ich Anderen Vorwürfe mache, dass ich nicht genug respektiert werde, dass meine Meinung nicht zählt, oder dass ich mich nicht genug geliebt fühle. Wenn ich dann darüber nachdenke, dann sind das genau die Momente, in denen ich mir selbst gegenüber nicht genug Liebe und Respekt schenke. Kennt ihr das auch? Horcht doch mal in euch hinein. Werden wir nicht oft auch ungerecht denen gegenüber, die wir lieben, nur weil wir mit uns selbst unzufrieden sind?

„Wenn du lernst, die Dinge in Frieden so anzunehmen wie sie sind, wirst du nicht mehr im Kampf verweilen.“

Ich möchte wirklich lernen zufriedener zu sein, nicht immer nach Perfektion zu streben. Es kostet so viel Energie, immer alles optimieren zu wollen und vor allem nie zufrieden zu sein. Gerade in diesen Tagen, wo ich eigentlich glücklich sein müsste, bin ich unzufrieden und denke die ganze Zeit darüber nach, wie es sein könnte wenn…

Wenn ich schlanker wäre….

Wenn ich erfolgreicher wäre..

Wenn ich mehr Geld hätte…

Natürlich kann man nicht immer alle seine Probleme oder schlechten Gedanken weglächeln, aber mit etwas mehr Zufriedenheit könnte man wirklich glücklicher sein. Lernen, die Dinge so anzunehmen wie sie sind, bringt inneren Frieden und Glück. Wenn wir unser Leben immer nur damit verbringen, zu grübeln und über das nachzudenken was wir nicht haben, werden wir immer unglücklicher. Ich möchte lernen, mich mehr über das zu freuen was ich habe. Dieses auch mehr wertzuschätzen und nicht als gegeben hinzunehmen. Denn nur zu oft betrauern wir etwas, wenn es nicht mehr da ist, anstatt es zu würdigen, solange es bei uns ist. Vielleicht öfter mal inne halten und nicht stetig auf der Jagd sein. Ich finde, das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Stärke. Die Kraft des eigenen Willens. Die Kraft, sich jeden Tag für einen glücklichen Tag zu entscheiden!

Hier habe ich noch eine Meditation und eine Achtsamkeitsübung für euch, die mir von Doris Fuentes zur Verfügung gestellt wurde:

Nr. 7 – Annehmen ist der Weg ins Glück Nr. 8 – Respekt gegenüber uns Selbst

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Last but not least,  möchte ich mich noch mal bei der Autorin Doris Fuentes für dieses schöne Buch bedanken und bei Tanja Rörsch, die diese Blogparade wieder ganz toll organisiert hat. Ich freue mich jetzt schon, auf die nächste Blogparade!

Ihr könnt heute auch noch den Beitrag von Sanni auf dem Blog Sissi tanzt im Regen lesen.

Bis zum nächsten Mal,

Manu

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